Das Museum an der Krukenburg

.... zu Besuch bei den Künstlermönchen von Helmarshausen

 

Sie können sich in der Ausstellung eingehend informieren über die Geschichte der Burg und das künstlerische Schaffen der Benediktinermönche des Klosters Helmarshausen im hohen Mittelalter - speziell Buchmalerei, Goldschmiedekunst, Wand- und Glasmalerei der Romanik. Rogerus (von Helmarshausen) war der Begründer der Klosterwerkstätten im Diemelkloster, ein Meister seines Faches und zugleich einer der ersten "Kunstschriftsteller". Seine handschriftlich überlieferten Texte, die "Schedula Diversarum Artium" (Schriften des Mönchs Theophilus), enthält ausführliche technische Anweisungen über die Herstellung der diversen Objekte, die als Schmuck der Kirchen benötigt wurden. Werke von Helmarshausener Künstlermönchen sind heute in bedeutenden europäischen und außereuropäischen Sammlungen und Museen vertreten. Zu den bekanntesten Arbeiten aus Helmarshausen gehört das Evangeliar Heinrichs des Löwen, das 1983 als teuerstes Buch der Welt in London versteigert wurde. Das um 1185/1188 entstandene Werk gehört heute zu den Zimelien der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. In der Ausstellung sind u.a. Nachbildungen dieser kostbaren Buchmalereien zu sehen (Faksimile-Seiten, temporär Gesamt-Faksimile).

 

Besuchszeiten: z.Zt. nur nach Absprache möglich - Tel. 05672-755

 

Helmarshausen mit dem Kloster und der Krukenburg  (Abb. 17. Jhdt) Helmarshausen mit dem Kloster und der Krukenburg (Abb. 17. Jhdt)

 

Das Museum an der Krukenburg besteht als privates Museum seit 1985.

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