Das Museum an der Krukenburg

.... zu Besuch bei den Künstlermönchen von Helmarshausen

 

Das Museum ist wegen Umbau-Arbeiten z. Zt. leider nicht zugänglich.


Stattdessen können Sie sich anhand einer Dia-/Fotoshow sowie ggf.
auch im Rahmen eines Vortrags in unserem Hause eingehend

und anschaulich über die Künstlermönche des Mittelalters,
die Krukenburg und ihre Geschichte sowie die weiteren
Sehenswürdigkeiten und Highlights des Ortes
und der Region informieren.

 

 www.wesergalerie.info

 

Es besteht außerdem die Möglichkeit, das Museum des
Heimatvereins im Alten Rathaus von Helmarshausen
zu bestimmten Öffnungszeiten zu besuchen:

www.heimatverein-helmarshausen.de

 

 

Infos + Archivfotos - Museum an der Krukenburg
(1985 - 2011)

 

 

 

Sie können sich in der Ausstellung eingehend informieren über die Geschichte der Burg und das künstlerische Schaffen der Benediktinermönche des Klosters Helmarshausen im hohen Mittelalter - speziell Buchmalerei, Goldschmiedekunst, Wand- und Glasmalerei der Romanik. Rogerus (von Helmarshausen) war der Begründer der Klosterwerkstätten im Diemelkloster, ein Meister seines Faches und zugleich einer der ersten "Kunstschriftsteller". Seine handschriftlich überlieferten Texte, die "Schedula Diversarum Artium" (Schriften des Mönchs Theophilus), enthält ausführliche technische Anweisungen über die Herstellung der diversen Objekte, die als Schmuck der Kirchen benötigt wurden. Werke von Helmarshausener Künstlermönchen sind heute in bedeutenden europäischen und außereuropäischen Sammlungen und Museen vertreten. Zu den bekanntesten Arbeiten aus Helmarshausen gehört das Evangeliar Heinrichs des Löwen, das 1983 als teuerstes Buch der Welt in London versteigert wurde. Das um 1185/1188 entstandene Werk gehört heute zu den Zimelien der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. In der Ausstellung sind u.a. Nachbildungen dieser kostbaren Buchmalereien zu sehen (Faksimile-Seiten, temporär Gesamt-Faksimile).

 

Helmarshausen mit dem Kloster und der Krukenburg  (Abb. 17. Jhdt)
Helmarshausen mit dem Kloster und der Krukenburg (Abb. 17. Jhdt)

 

Das Museum an der Krukenburg besteht als privates Museum seit 1985.